Tagesgeld oder Fonds

Die Finanz- und Bankenkrise welche ihren Höhepunkt mit 2009 erlebte und 2010, zumindest was die Aktienpreise betrifft ihr vorläufiges Ende fand, hat die Finanzmärkte kräftig durchgerüttelt. Anleger flüchteten aus Ihren Wertpapieranlagen und legten dieses Geld in großen Summen in sichereren Geldanlagen an, wie beispielsweise ein kostenloses Tagesgeldkonto.

Obwohl Anleger seit diesem Tiefpunkt wieder kräftig in Aktien investieren bleibt eine gewisse Unsicherheit am Markt bestehen. Eine Unsicherheit welche es Investoren ermöglicht zeitweise große Gewinne abzuschöpfen, denn hinter jedem Risiko gibt es auch eine Möglichkeit auf Erfolg und je höher das Risiko, desto höher die Prämie die ein Investor erhält wenn sich das Risikoprojekt in eine positive Richtung entwickelt.

Entgegen dieser Spekulation haben Anleger auch die Möglichkeit in etwas weniger riskante Aktiengeschäfte einzusteigen. Ein Aktienfonds verteilt das Risiko einzelner Aktien auf den gesamten Fonds. Mit anderen Worten, kann ein Investor sein Geld in einem Fonds anlegen, welcher wiederum dieses Geld in einem zuvor definierten Aktienumfeld investiert. Das Risiko, dass ein Unternehmen die Insolvenz anmeldet ist deutlich höher, dass dieses Missgeschick gleich mehrere Unternehmen ereilt. Somit wird das Risiko auf mehrere Schultern verteilt. Fonds sind oft entweder auf einem wirtschaftlichen Zweig oder eine geographische Region spezialisiert. Offensichtlich birgt auch diese Anlageform ihre Risiken.

Weitaus sicherer als diese Anlageformen ist und bleibt das Tagesgeld. Ein Tagesgeldkonto bietet seinem Inhaber eine Verzinsung die in der Regel über dem der Leitzins der Zentralbank liegt. Gleichzeitig, und anders wie bei einer Anlage in Aktien, ist das Geld für den Kontoinhaber jederzeit verfügbar. Ein Tagesgeldkonto bei einer Direktbank ist zudem meist kostenlos.